Archive for November, 2015

Smartphone-Zombie: „Smombie“ ist das Jugendwort vom Jahr

„Merkeln“ war der Favorit bei der Wahl des Jugendworts. Gewonnen hat aber eine andere Neuschöpfung. Der Begriff kritisiert den Tunnelblick aufs Smartphone.

Das neue „Jugendwort des Jahres“ spielt auf die Abhängigkeit von Smartphones an und lautet „Smombie“. Das aus Smartphone und Zombie zusammengesetzte Wort wird vom Langenscheidt-Verlag gekürt, wie eine Jury in München entschied.“Smombie“ beschreibt jemanden, der von seiner Umwelt nichts mehr mitbekommt, weil er nur noch auf sein Smartphone starrt.“‚Smombie‘ ist mein absolutes Lieblingswort“, erklärte Jurorin Ilknur Braun. „Es beschreibt punktgenau die heutige Selbstverständlichkeit vieler Menschen im Umgang mit dem Smartphone.“

Auf Platz 2 landete der Begriff „Earthporn“ (etwa: Erd-Porno) als Bezeichnung für schöne Landschaften. „Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen“, sagte „Bravo“-Chefredakteurin und Jury-Mitglied Nadine Nordmann, die persönlich „Earthporn“ lieber auf Platz eins gesehen hätte.

In einer Online-Abstimmung hatte das Verb „merkeln“ noch vorne gelegen, das soviel bedeutet wie „nichts tun, keine Entscheidung treffen, keine Äußerung von sich geben“. Letztlich fällte aber eine „unabhängige 20-köpfige Jury aus Jugendlichen, Sprachwissenschaftlern, Pädagogen und Medienvertretern“ die Entscheidung, welche der zehn im Netz-Voting am häufigsten angeklickten Neuschöpfungen zum Jugendwort gekürt wurde.

Die Bezeichnung „Alpha-Kevin“, die im Online-Voting eine Zeit lang auch ganz vorne mitgespielt hatte, war aus dem Rennen genommen worden, weil kein Kevin diskriminiert werden sollte. „Alpha-Kevin“ stand für „der Dümmste von allen“. Zur Auswahl standen außerdem Ausdrücke wie „rumoxidieren“ als Synonym für chillen oder „Tinderella“ für eine Frau, die exzessiv Online-Dating-Plattformen wie Tinder nutzt.

Im vergangenen Jahr war mit „Läuft bei dir“ ein Satz zum Jugendwort gekürt worden. Mit der Wahl wirbt der Langenscheidt-Verlag jedes Jahr für sein Lexikon „100 Prozent Jugendsprache“

Quelle: swp.de


So kommst du jedem Lügner auf die Schliche

Wir lügen jeden Tag – alle von uns! Aber wie kann ich erkennen, ob mein Gegenüber mir die Wahrheit sagt? Wir haben die eindeutigsten Anzeichen zusammengefasst.

Du hast es viel einfacher eine Lüge zu erkennen, als der Lügner beim Zusammendichten. Denn wer sich eine Geschichte im Kopf zusammenreimt, quält durchgängig die Angst von dir erwischt zu werden. Demnach entlarvt die Körpersprache die Lügerei.

 

1. Schau mir in die Augen Kleines

Wer denkt, dass Lügner gerne mal den Blickkontakt vermeiden, täuscht sich gewaltig. Denn tatsächlich neigen diese eher zum Gegenteil. Um Vertrauen zu erwecken, guckt dir der Schwindler sogar länger in die Augen.

 

2. Die Mimik spricht Bände

Wenn wir die Wahrheit sprechen ist unser Gesicht und unser Körper in der Regel symmetrisch. Man kann von einer Lüge ausgehen, wenn die Schulter des Öfteren gehoben wird oder die Gesichtszüge sich verzerren.

 

3. Hast du was im Auge oder wieso blinzelst du?

Lass dich nicht täuschen: Beobachte die Blinzelfrequenz. Denn Lügner blinzeln viel häufiger, als wenn sie die Wahrheit erzählen.

 

4. Stelle den Lügner mit einer Frage auf die Probe

Wer Märchen erzählt, kann auf Fragen nicht direkt antworten. Vielmehr wird um den heissen Brei geredet. Wenn du zwischendurch Fragen stellst, ist der Lügner überfordert. Er erzählt nämlich alles der Reihe nach und ist nicht in der Lage die Lüge von hinten aufzurollen. Antwortet der Lügner mit Fragen wie „Was meinst du damit“, versucht er sich Zeit zu verschaffen, um sich eine Antwort zusammenzudichten.

 

5. Die Art zu Reden ist ungewöhnlich

Neben oftmals vorkommenden wortwörtlichen Wiederholungen sind lange Einführungen ein starken Indiz. Lügner erzählen den Anfang der Geschichte gerne detailreich und beschönigen oder spielen das Gesagte herunter. Die Haupthandlung hingegen ist im Verhältnis relativ kurz.

 

Quelle: Galileo


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