Diverses

Stimmanalyse: Unternehmen analysieren Ihre Stimme. Und das kann gefährliche Folgen haben.

Sie werden an Parkinson erkranken. Das verrät Ihre Stimme. Ihre Krankenkasse hat sie aufgezeichnet und von einer speziellen Software analysieren lassen. Die Krankenkasse wird Sie für diese Krankheit nicht versichern und das kann Ihre Existenz gefährden.

„Das wird garantiert kommen“ sagt Jarek Krajewski. Der Wirtschaftspsychologe erforscht an der Uni Wuppertal, was die Stimme über Charakter, Gefühle oder Krankheiten preisgibt. Mit seinem Team zerlegt er Sprach­signale in kleinste Frequenzteile. Ein paar Sätze, in ein Mikrofon gesprochen, den Rest erledigt der PC: Eine spezielle analysiert die Sprachsignale und sucht nach bestimmten Mustern.

Seit August 2016 analysiert auch die Swisscom die Stimmen ihrer Kunden. Nicht um zu wissen, wie es ihnen geht, sondern um sie zu identifizieren.

„Das ist sehr beängstigend und gefährlich“, sagt der Rechtsanwalt und Datenschutzexperte Martin Steiger. «Es gibt einen regelrechten Hype um Stimmanalysemethoden.» Dabei werde viel geschummelt. Steiger kritisiert, dass die Swisscom keine ausdrückliche Einwilligung einhole. Aus­serdem könne sie Daten dieser Art künftig für andere Zwecke verwerten – denn auch die Swisscom wolle solche Daten vergolden.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier auf der Beobachterseite: http://www.beobachter.ch/wirtschaft/artikel/stimmanalyse_hokuspokus-mit-fatalen-folgen/

 


«Clickbait»-Stopp! Sie werden nicht glauben, was Facebook gerade tut!

«Clickbait»-Artikel nerven viele Facebook-Nutzer. Die Plattform will die Klickköder künftig herausfiltern.

Als «Clickbait», zu deutsch «Klickköder», werden Artikelanreisser bezeichnet, die übertrieben formuliert

sind und absichtlich wichtige Informationen auslassen, um so potenzielle Leser anzulocken. Eine gängige

Formulierung ist dabei etwa: «Was als nächstes geschah, ist unglaublich». Die eigentlichen Geschichten

sind dann oftmals nicht so spannend wie suggeriert…

weiterlesen….. Ganzer Artikel: http://www.20min.ch/digital/news/story/19095920

 


Per DU oder per SIE? Das Duzen wird immer mehr zum Trend. Aber ist das wirklich schlau?

Per DU oder per SIE? Das Duzen wird immer mehr zum Trend. Aber ist das wirklich schlau? Wo und wann kann das heikel sein? Wie sind die Regeln?

Duzis mit dem CEO

In Unternehmen wird zunehmend aufs Siezen verzichtet. Droht die Verluderung der Umgangsformen, oder wird damit das Betriebsklima verbessert?

Allen kann man es nie recht machen. Mit ziemlicher Sicherheit schläft die 42-jährige Lehrerin schlecht, nachdem sie im Veloladen vom Verkäufer plötzlich mit «Frau Meier» angesprochen worden ist. Denn beim Fahrradmechaniker sagt sich eigentlich jeder, wirklich jeder, der nicht am Gehstock geht, «Du».

Doch da gibt es auch diese Geschichte, die jüngst ein guter Freund erzählt hat: Er war im szenigen Restaurant Krokodil an der Zürcher Langstrasse und wurde von der jungen, hübschen Kellnerin mit einer Selbstverständlichkeit geduzt, die ihn doch zünftig ge­ärgert hat. Der Freund ist 73.

Sie? Du? Man könnte meinen, diesbezüglich herrsche in heutigen Zeiten der komplette Wildwuchs. Was den Anstand angeht, sei die Gesellschaft am Ver­ludern. Doch dies relativiert Hanspeter Vochezer, der regelmässig Manager im korrekten Auftreten schult: «Natürlich nehmen es ganz viele junge Leute mit den Umgangsformen allzu easy», sagt er. «Dafür wird in vielen Branchen wieder deutlich mehr Wert auf sie gelegt als auch schon.» Als Beispiele nennt er das Versicherungs- oder das Banken­gewerbe, wo Stil und Knigge noch immer hoch geschätzt würden…. Ganzer Artikel: http://desktop.12app.ch/articles/26824558


Mehr Zeit: Widerrufsrecht neu nun 14 Tage!

Mehr Zeit: Widerrufsrecht neu nun 14 Tage!

Posted by Werbesprecher Schweiz on Dienstag, 26. Januar 2016


Smartphone-Zombie: „Smombie“ ist das Jugendwort vom Jahr

„Merkeln“ war der Favorit bei der Wahl des Jugendworts. Gewonnen hat aber eine andere Neuschöpfung. Der Begriff kritisiert den Tunnelblick aufs Smartphone.

Das neue „Jugendwort des Jahres“ spielt auf die Abhängigkeit von Smartphones an und lautet „Smombie“. Das aus Smartphone und Zombie zusammengesetzte Wort wird vom Langenscheidt-Verlag gekürt, wie eine Jury in München entschied.“Smombie“ beschreibt jemanden, der von seiner Umwelt nichts mehr mitbekommt, weil er nur noch auf sein Smartphone starrt.“‚Smombie‘ ist mein absolutes Lieblingswort“, erklärte Jurorin Ilknur Braun. „Es beschreibt punktgenau die heutige Selbstverständlichkeit vieler Menschen im Umgang mit dem Smartphone.“

Auf Platz 2 landete der Begriff „Earthporn“ (etwa: Erd-Porno) als Bezeichnung für schöne Landschaften. „Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen“, sagte „Bravo“-Chefredakteurin und Jury-Mitglied Nadine Nordmann, die persönlich „Earthporn“ lieber auf Platz eins gesehen hätte.

In einer Online-Abstimmung hatte das Verb „merkeln“ noch vorne gelegen, das soviel bedeutet wie „nichts tun, keine Entscheidung treffen, keine Äußerung von sich geben“. Letztlich fällte aber eine „unabhängige 20-köpfige Jury aus Jugendlichen, Sprachwissenschaftlern, Pädagogen und Medienvertretern“ die Entscheidung, welche der zehn im Netz-Voting am häufigsten angeklickten Neuschöpfungen zum Jugendwort gekürt wurde.

Die Bezeichnung „Alpha-Kevin“, die im Online-Voting eine Zeit lang auch ganz vorne mitgespielt hatte, war aus dem Rennen genommen worden, weil kein Kevin diskriminiert werden sollte. „Alpha-Kevin“ stand für „der Dümmste von allen“. Zur Auswahl standen außerdem Ausdrücke wie „rumoxidieren“ als Synonym für chillen oder „Tinderella“ für eine Frau, die exzessiv Online-Dating-Plattformen wie Tinder nutzt.

Im vergangenen Jahr war mit „Läuft bei dir“ ein Satz zum Jugendwort gekürt worden. Mit der Wahl wirbt der Langenscheidt-Verlag jedes Jahr für sein Lexikon „100 Prozent Jugendsprache“

Quelle: swp.de


So kommst du jedem Lügner auf die Schliche

Wir lügen jeden Tag – alle von uns! Aber wie kann ich erkennen, ob mein Gegenüber mir die Wahrheit sagt? Wir haben die eindeutigsten Anzeichen zusammengefasst.

Du hast es viel einfacher eine Lüge zu erkennen, als der Lügner beim Zusammendichten. Denn wer sich eine Geschichte im Kopf zusammenreimt, quält durchgängig die Angst von dir erwischt zu werden. Demnach entlarvt die Körpersprache die Lügerei.

 

1. Schau mir in die Augen Kleines

Wer denkt, dass Lügner gerne mal den Blickkontakt vermeiden, täuscht sich gewaltig. Denn tatsächlich neigen diese eher zum Gegenteil. Um Vertrauen zu erwecken, guckt dir der Schwindler sogar länger in die Augen.

 

2. Die Mimik spricht Bände

Wenn wir die Wahrheit sprechen ist unser Gesicht und unser Körper in der Regel symmetrisch. Man kann von einer Lüge ausgehen, wenn die Schulter des Öfteren gehoben wird oder die Gesichtszüge sich verzerren.

 

3. Hast du was im Auge oder wieso blinzelst du?

Lass dich nicht täuschen: Beobachte die Blinzelfrequenz. Denn Lügner blinzeln viel häufiger, als wenn sie die Wahrheit erzählen.

 

4. Stelle den Lügner mit einer Frage auf die Probe

Wer Märchen erzählt, kann auf Fragen nicht direkt antworten. Vielmehr wird um den heissen Brei geredet. Wenn du zwischendurch Fragen stellst, ist der Lügner überfordert. Er erzählt nämlich alles der Reihe nach und ist nicht in der Lage die Lüge von hinten aufzurollen. Antwortet der Lügner mit Fragen wie „Was meinst du damit“, versucht er sich Zeit zu verschaffen, um sich eine Antwort zusammenzudichten.

 

5. Die Art zu Reden ist ungewöhnlich

Neben oftmals vorkommenden wortwörtlichen Wiederholungen sind lange Einführungen ein starken Indiz. Lügner erzählen den Anfang der Geschichte gerne detailreich und beschönigen oder spielen das Gesagte herunter. Die Haupthandlung hingegen ist im Verhältnis relativ kurz.

 

Quelle: Galileo


Die 10 absoluten Todsünden bei Präsentationen

Word Art, fliegende Bilder etc… Was Sie in Ihren Präsentationen unbedingt vermeiden sollten!

 

schlechte langweilige präsentationenWeltweit werden täglich ca. 30 Millionen Präsentationen gehalten.

Wissen Sie auch, wie viele davon von Zuhörern als langweilig, sowie als Zeitfresser bezeichnet werden? 90 Prozent!

Das sind 27 Millionen schlechte Präsentationen jeden Tag. Ein Graus!

 

 

 

 

10 schlimmste Fehler bei Präsentationen:

1. Der Fehlstart

Mit Sätzen wie „Heute halte ich eine Präsentation zum Thema X…“ oder mit einem übertriebenen Anfangssatz wie „Ich möchte Ihnen meine ausgesprochene Freude darüber zum Ausdruck bringen, dass Sie so zahlreich erschienen sind“ ist Ihr Fehlstart vorprogrammiert. Das kommt deshalb nicht besonders gut an, weil die meisten Leute im Publikum nicht freiwillig da sind, sondern mit dem Besuch der Präsentation eine (oft ungeliebte) Aufgabe auf ihrer To-do-Liste abhaken.

Tipp: Interesse wecken Sie beim Publikum nur, wenn Sie zu Beginn den Nutzen der Präsentation herausstellen.

 

2. Ablesen statt frei sprechen

Wenn Sie eine vorformulierte Präsentation Wort für Wort ablesen, geht das nicht nur zulasten Ihrer eigenen Aufmerksamkeit, sondern auch einer guten Rhetorik, weil Sie sich gar nicht darum bemühen. Die Wirkung auf die Zuhörer ist fatal, nämlich monoton und einschläfernd. Wenn in Ihrem Vortrag Sprechpausen, Füllwörter und Wortwiederholungen wegfallen, die jeder Mensch beim Sprechen in der Regel macht, verlieren Sie an Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit. Ausserdem hat das monotone Ablesen Auswirkung auf Ihre Gestik. Sie wird automatisch steif und fest.

Tipp: Sprechen Sie frei, benutzen Sie gegebenenfalls Moderationskarten, wiederholen Sie Wichtiges und nutzen Sie Ihre Gestik.

 

3. Keine Pausen einlegen

Garantiert schaltet das Publikum ab, wenn Sie bei Ihrem Vortrag keine Sprechpausen einlegen und den Inhalt nur herunterspulen. Sprechpausen sind das A und O einer guten Rede, weil jede Stimme ohne sie langweilig wird.

Tipp: Sprechpausen führen dazu, dass Zuhörer aufhorchen oder das Gesagte als besonders wichtig wahrnehmen.

 

4. Die Körpersprache vergessen

Psychologische Studien haben ergeben, dass die Körpersprache rund 55 Prozent unserer Wirkung, also mehr als die Hälfte beim Präsentieren, ausmacht. Es ist deshalb nicht egal, dass Sie stehen wie Sie wollen, die Arme verschränken, sich am Gesäss kratzen, mit dem Presenter fuchteln oder den Leuten den Rücken zudrehen.

Tipp: Die Körpersprache ist das wichtigste Ausdrucksmittel für Ihre Informationen.

 

5. Sich verstecken

Zeigen Sie Präsenz. Es ist nicht egal, wo Sie im Raum stehen. Und es ist absolutes No-go, den Vortrag im Sitzen zu halten und sich hinter Ihrem Monitor zu verstecken. Damit ist garantiert, dass Ihnen niemand zuhört und das Auditorium andere Dinge tut und unruhig wird, bis Ihre Präsentation endlich vorbei ist.

Tipp: Bleiben Sie für alle sichtbar – im Stehen haben Sie mehr Präsenz.

 

6. Das Publikum ignorieren

Wer das Publikum ignoriert und sich in seiner Präsentation so verhält, als würde er mit einer Wand sprechen, vergibt ein wichtiges Stilmittel der Rede. Jeder Vortrag, der die Zuhörer nicht einbezieht, sei es durch Fragen, Erwähnungen aus dem Alltag oder Einwürfe mit aktuellem Bezug, verliert an Lebendigkeit.

Tipp: Das Publikum will direkt angesprochen werden.

 

7. Schlechte Vorbereitung

Unterschätzen Sie nicht die negative Wirkung, wenn eine andere Person Ihre PowerPoint-Datei vorbereitet hat und Sie diese bis kurz vor der Präsentation noch nie gesehen haben. Der Überraschungseffekt kann fatal sein, wenn man nicht weiss, was auf der nächsten Folie kommt. Zu einer Folie nichts sagen zu können und sie nur abzulesen, ist mehr als peinlich.

Tipp: Eine gute Vorbereitung ist das A und O und macht Sie als Redner sicherer.

 

8. Zu volle Folien

Die Angst, zu wenig Input zu liefern oder möglichst viel Wissen vermitteln zu wollen, führt oft zu überfrachteten Folien in PowerPoint & Co. Und wenn der Betrachter dann während der Präsentation nicht die Zeit hat, den Inhalt einer jeden Folie zu lesen und nachzuvollziehen, dann ist die Wirkung doppelt schlecht.

Tipp: Folien mit wenig Inhalt sind verständlicher und halten die Aufmerksamkeit hoch. Es gilt die Faustregel: pro Schriftfolie zwei bis drei Minuten Redezeit.

 

9. Zu kleine Schrift

Nicht nur mit überladenen Folien, sondern auch mit zu klein gewählten Schriftgrössen von 10 bis 18 Punkt laufen Sie Gefahr, Ihre Präsentation nicht erfolgreich zu gestalten. Das Gros der Publikums kann die Schrift bei den genannten Grössen zwar sehen, jedoch nicht lesen.

Tipp: Die Schriftgrösse sollte mindestens 20 Punkt, je nach Raumgrösse sogar 28 Punkt betragen.

 

10. Zeitlimit überschreiten

Einer der Worst Cases ist es, wenn es für Ihre Präsentation ein vorgegebenes Zeitlimit gibt, Sie es aber nicht einhalten und überziehen. Es kommt bei Publikum nie gut an, wenn der Vortrag eines Redners länger dauert als geplant und die Zuhörer zu spät zu ihren nächsten Verpflichtungen kommen oder lange auf die nächste Pause warten müssen.

Tipp: Ein souveräner Redner hält sich genau an sein Zeitfenster.

 

 

Quelle Computerworld


Ex-Wahrsagerin rechnet mit Telefon-Hellsehern ab

Wahrsagen am Telefon sei Ausnutzung von Hilflosen, schreibt eine Insiderin in ihrem Buch. Auch ein Experte warnt vor der gefährlichen Abhängigkeit der Hilfesuchenden.


Wer sich allein fühlt, verzweifelt ist oder keine Antworten auf seine Fragen hat, ruft sie gern mal an: Wahrsager, Hellseher, Orakel oder Kartenleger. Im Internet oder am Fernsehen werben sie mit Sätzen wie «Hast du Sorgen mit der Liebe? Die Engel zeigen deinen Weg», «Heute wissen, was morgen passiert!» oder «Liebevolle Hilfe und ehrliche Antworten!» Dass es bei dieser esoterischen Beratung am Telefon vor allem ums Geld geht, zeigt Monja Cavallieri in ihrem im Selbstverlag herausgebrachten Buch «Erinnerst du dich, wer du bist?» auf.

Die 52-Jährige war lange als Medium und Beraterin tätig und kennt das Business darum von innen. Sie bezeichnet es als «Milliarden-Geschäft auf Kosten Hilfesuchender». Mit Lügen, Betrug und Vorspiegelung falscher Tatsachen würde Geld erwirtschaftet. Die Hilfesuchenden seien meist süchtig nach der Beratung und nicht mehr im Stande, klarzusehen. «Das wird ausgenutzt.» Viele seien einsam und verzweifelt. «Die brauchen keinen esoterischen Berater, sondern einen Psychiater, eine Selbsthilfegruppe oder Freunde.» Nicht selten dauerten die Beratungen so lange, bis die Anrufer die hohen Gebühren nicht mehr zahlen könnten und ihr Telefon abgeschaltete werde.

Anrufer so lange wie möglich am Telefon halten

Wer sich als Berater bewerbe, werde in der Regel auch genommen. Darunter seien Personen, die arbeitslos oder in Geldnöten seien. Das Bewerbungsgespräch am Telefon dauere bei manchen nicht einmal 15 Minuten. Sei jemand angestellt, werde ein Profil für den Berater erstellt, das zum Teil nicht einmal mit dem richtigen Foto hinterlegt sei.

Danach werde sofort gestartet. Erklärtes Ziel des Mediums sei es, den Anrufenden so lange wie möglich am Draht zu halten. Meist versuchten die Berater die Anrufenden auch dazu zu verpflichten, wieder anzurufen. Damit die Angestellten besser wissen, wie das gehe, erhielten sie vom Anbieter eine Anleitung.

«Effektive Hilfe gibt es nicht»

Die Gespräche würden sich oft um die Zukunft drehen: «Ob ein Partner bleibt, kommt oder fremdgeht.» Es gebe aber auch Manager, die fragten, welche Entscheidung sie treffen sollten, oder Personalverantwortliche, die wissen wollten, wer der geeignete Kandidat sei. Wenn die Vorhersage nicht zutreffe, werde der Anrufende damit vertröstet, dass dies noch komme und Geduld gefragt sei. Das mache den Anrufenden abhängig. Er rufe immer wieder an, um zu hören, wann das Prophezeite eintreffe.

Dabei profitiere nur der Berater: «Effektive Hilfe gibt es nicht.» Vielmehr würden sich die Berater hinter dem Rücken der Anrufenden noch über sie lustig machen und deren Sorgen gar weiterverbreiten. Cavallieri fordert darum, dass Anbieter und Berater aufhören, dies Menschen anzutun. «Wenn man wirklich helfen will, gibt es andere Wege.»

Positives funktioniert besser als Negatives

Gemäss Georg O. Schmid von Relinfo.ch machen sich die Berater meist selbst etwas vor und glauben, über wahrsagerische Talente zu verfügen. Sie hätten auch Erfolge. «Aus kritischer Sicht handelt es sich aber um Zufallstreffer.»

Zudem seien viele Vorhersagen eher schwammig und es werde meist Positives gesagt. Wer Negatives vorhersage, mache sich bei seinen Kunden unbeliebt, weil sich diese danach grosse Sorgen machten und eher nicht mehr anriefen. «Schwarzseher werden darum von den Vermittlungsfirmen nicht gern gesehen.»

Wer von seiner Tätigkeit als Telefonwahrsager leben wolle, sei auf Stammkunden angewiesen. Telefonwahrsager seien versucht, Beratungen in die Länge zu ziehen und zu wiederholten Anrufen zu ermuntern. Meist seien es Menschen mit schwachem Selbstbewusstsein, die sich sagen liessen, dass alles gut komme. Schmid: «Die Abhängigkeit mancher Klienten von ihren Wahrsagern stellt eine der grossen Gefahren der Wahrsager-Branche dar.»

 

Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/11664982


Warum Anrufen völlig uncool ist und extrem nervt

Das Ende des Telefonierens naht bald. Im Beruf und im Privatleben spielt telefonische Kommunikation immer weniger eine Rolle. Bereits werden Arbeitsplätze ohne Telefon eingerichtet.

 

anrufe nervenJeder kennt’s: E-Mail an den Kollegen abgeschickt. Nur eine kleine Anfrage. Senden. Fertig. Die Angelegenheit ist vom Tisch. Doch dann klingelt schon das Telefon.

Der Kollege ist am Apparat. Die Mail hat er gesehen. Aber sie reicht ihm nicht. «Hallo, ich wollte nur schnell …». Was dann folgt, dauert jedoch lange: Er erläutert, holt aus, kommt auf Sachen, die längst erledigt sind, plaudert und quasselt. Dann fängt er noch von den bevorstehenden Ferien an. «Hör zu, ich muss jetzt», sagt der Angerufene und würgt das Gespräch kurzerhand ab. Als der Hörer aufgelegt ist, kommt ein erleichtertes «Uff»… Das Telefonat hat gestört, sein Inhalt war belanglos, überflüssig, verschwendete Zeit. Was mit einem Satz per E-Mail zu erledigen gewesen wäre, dehnte sich auf geschlagene 13 Minuten aus.

Eine kleine Begebenheit, die sich heute immer wieder in Büros abspielt: Telefonklingeln, kleiner Adrenalinstoss, dann der Gedanke: «Nicht jetzt!» 100 andere Sachen warten darauf, bearbeitet, durchdacht und zu Ende gebracht zu werden. Anrufe stören.

 

In vielen Büros hat sich deshalb in letzter Zeit ein neues Verhalten durchgesetzt:

Man will nicht mehr überraschend hereinplatzen, auch nicht fernmündlich. «Es wird weniger telefoniert als noch vor zehn Jahren», konstatiert Martin Eppler, Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen. Anrufe wie im genannten Beispiel zeigen: «Solche Unterbrechungen können ein grosser Produktivitätskiller sein.»

 

UnbenanntKeine-Zeit-Arbeitswelt

Die Keine-Zeit-Arbeitswelt ist deshalb längst auf schriftliche Verständigung gewechselt. Textbotschaften sind schnell, weitgehend frei von Emotionen, verbrauchen weniger Zeit und stören nicht, wenn sie ankommen. Elektronische Kanäle wie E-Mail sind in vielen Büros der Kontaktkanal Nummer eins, der Kollege hätte es wissen müssen.

Am deutlichsten erkennbar ist das bei den Führungskräften von morgen. Ihr Medium Nummer eins ist die elektronische Post. Als zweitwichtigster Kanal werden Social Media wie Xing, Twitter und LinkedIn eingesetzt. An dritter Stelle in der Hierarchie der Kommunikationsmittel stehen Messaging-Tools wie Whatsapp. Das Telefon, einst aus dem Geschäftsalltag nicht wegzudenken, rangiert nur noch auf Platz vier, ermittelte eine Studie des Dienstleisters Dimension Data unter jüngeren Berufstätigen. Die neue Regel lautet: Anrufen nur, wenn es sonst nicht geht. «Die Generation Y sagt ,Adieu‘ zum klassischen Telefonanruf», erläutert Andrew McNair, verantwortlich für die Studie, den grossen Trend.

 

Mit iPhones telefoniert man nicht

Darüber hat sich auch Jacqueline Steffen Gewissheit verschafft. Sie ist Inhaberin von Steffen Coaching in Erlenbach und professionelle Telefontrainerin. Ihr Sohn eröffnete ihr kürzlich den Einblick in das Kommunikationsverhalten von morgen. Sie fragte den Filius, wen er anrufe, wenn er sein iPhone benutzt. «Eigentlich telefoniere ich nur noch mit euch, den Eltern», habe der 13-Jährige entgegnet. Für ihn ist das Gerät ein tragbarer, jederzeit verfügbarer Zugang zur digitalen Kommunikation – nur eben nicht für mündlich geführte Gespräche.

Dieser neue Standard, sagt die Studie von Dimension Data, hat längst auch die Älteren erreicht: «Auch die Gen X (geboren 1964 und jünger, Anm. d. Red.) verhält sich kaum anders als die Gen Y.» Indizien dafür gibt es überall. In vielen Büros klingelt das Telefon immer seltener. In Grossbritannien meldet es sich oft nur noch ein- oder zweimal am Tag. In den USA gehen manche Unternehmen schon dazu über, neue Schreibtische gar nicht mehr mit einem Telefonapparat auszustatten, wie das New-Economy-Magazin «Wired» meldet.

Ein Blick in die Berliner Coworking-Szene bestätigt den Trend. An den zahllosen Mietschreibtischen etwa im Betahaus oder bei Mobilesuite sitzen Web-Programmierer, IT-Tüftler und Startup-Unternehmer – und sie alle arbeiten meist still. Niemand telefoniert.

Ansonsten aber gilt für Anrufe im Geschäftsleben dieselbe Regel, die für Besuche schon immer galt: Kontakt gerne, aber nur mit Anmeldung. «Wenn heute im Büro telefoniert wird, geht dem oft eine Verabredung voraus», stellt der St. Galler Kommunikationsexperte Eppler fest. Da werden erst einmal Mails des Typs «Können wir telefonieren?» oder «Wann hast du Zeit für einen Anruf?» durch den digitalen Äther gejagt. Man textet hin und her, einigt sich: Telko nächsten Donnerstag, 10.30 Uhr, eine Viertelstunde. Dieses Format ist verbreitet und wird weiter zunehmen, oft in Verbindung mit Telefonkonferenzen.

 

«Anrufen ist uncool»,

lautet die Botschaft, die die Tochterfirma des grössten Telefonunternehmens im Lande aussendet: Eine Telefonnummer von Hubraum findet sich auf der Homepage nicht.

Der Rückgang der Telefonate gefällt nicht allen, Call-Center oder Telefontrainer beispielsweise sind ernsthaft betroffen. Denn Verkäufe per Anruf sind in der neuen Kommunikationswelt ein No-Go. Privathaushalte anzurufen, um etwas zu verkaufen, sowieso. Im Geschäft sieht es kaum anders aus: «Sales-Anrufe in Büros, diese Praxis gerät immer mehr in die Ecke des Unseriösen», beobachtet Call-Center-Betreiber Meloni.

Deshalb spielt dieser Kontaktkanal in seinem Geschäft kaum noch eine Rolle: «Das wird aussterben.» Fast alle Telefonagenten bei Avocis arbeiten nur noch «inbound», wie es in der Fachsprache heisst: Sie sind bereit, um Anrufe, etwa von Kunden, entgegenzunehmen.

 

telefon uncoolAls das Telefonat noch die Visitenkarte war

Auch bei den Telefontrainern stehen die Zeichen auf Umbruch. Die Profession hatte ihre grosse Zeit, als das Telefon Kontaktkanal Nummer eins war – bequemer als Fax, schneller als der Brief. «Das Telefon ist die Visitenkarte des Unternehmens.» Freundliche Stimme, positive Ansprache, den Anrufer nicht weiterleiten, sondern sein Problem sofort lösen – mit solchen Lehrsätzen machen Z`Graggen und Kollegen bis heute gute Geschäfte.

Aber der Wandel lässt sich nicht aufhalten. Bevor heute einer anruft, hat er sich längst im Netz schlaugemacht. Paket noch nicht angekommen? Mit welcher Taste gelingt der Neustart der Kamera? Antworten auf Fragen wie diese bekommt der digital vernetzte Verbraucher heute auf den zahlreichen Selbstbedienungsseiten. Amazon hat die Verbraucher längst umerzogen – sie rufen nicht mehr an, sondern versuchen erst einmal, die Antwort im Netz selbst zu finden. Der Anruf beim Bestell- oder Kundencenter wird weiter an Bedeutung verlieren und damit auch das Training für Telefonagenten.

Ganz aussterben wird das Telefongespräch dennoch nicht. Sobald es im Büro um komplexe Themen geht, ist der Griff zum Telefon auch in Zukunft der Weg der Wahl. «Kompliziertes am besten im Gespräch miteinander klären», empfiehlt Kommunikationsprofessor Eppler. Das vermeidet das digitale Pingpong, bei dem immer wieder hin- und her gemailt wird.

 

wummelkisteIm Gespräch mit Philippa Pauen, Gründerin und Geschäftsführerin der Wummelkiste

Die jungen Unternehmen von heute sind die Grosskonzerne von morgen. Deshalb lohnt der Blick auf das, was Internet-Startups tun. Wir sprachen mit Philippa Pauen, Gründerin und Geschäftsführerin der Wummelkiste, die Kinderspielzeug im Abonnement verschickt. Die 31-Jährige Startup-Gründerin aus Berlin erklärt, warum sie im Geschäft kaum telefoniert.

Welche Bedeutung hat der Telefonanruf in Ihrem Geschäftsalltag?

Philippa Pauen: Eine sehr geringe. Es gibt kaum Gründe, sich gegenseitig anzurufen. Die Verständigung über Textkanäle ist viel besser. Heute ist E-Mail für uns die Nummer eins der Kanäle, mit weitem Abstand. Intern nutzen wir auch Skype. Für die Arbeit an Projekten gibt es spezialisierte Werkzeuge, zum Beispiel das Collaboration-Tool Asana.

Was ist das Problem von Telefonanrufen?

Pauen: Sie unterbrechen. Der Arbeitsfluss wird gestört. Deshalb bevorzuge ich Kanäle, die es erlauben, Nachrichten dann zu bearbeiten, wenn es gerade passt. Das gebietet auch die Rücksichtnahme auf den Empfänger der Kommunikation.

Was bedeutet die Telefonabstinenz für Ihre Firma?

Pauen: Wir haben intern sieben Mitarbeiter. Für die reichen zwei Festnetztelefone. Persönliche Durchwahlnummern gibt es bei uns nicht. Wir telefonieren noch mit einigen traditionellen Handwerksbetrieben, die uns beliefern. Da ist die digitale Welt noch nicht angekommen. Die wollen Aufträge am Telefon besprechen – und eine Bestätigung per Fax.

Erledigen Sie wirklich alles per E-Mail und Textkommunikation?

Pauen: Bei Standardabläufen ja. Aber wenn erklärungsbedürftige Themen anstehen, schätze ich das persönliche Gespräch. Man sitzt gemeinsam am Tisch, kann sich in die Augen sehen und die Dinge in Ruhe ansprechen und klären. Solche Begegnungen sind weder durch E-Mails noch durch Telefonate zu ersetzen.

Gibt es denn noch Momente, in denen Sie doch zum Telefon greifen?

Pauen: Klar. Wenn ich auf dem Weg zu einer Verabredung bin, kann ich von unterwegs aus anrufen: „Wo seid ihr gerade?“ Oder auch in Fällen, in denen eine schnelle Entscheidung getroffen werden muss. Dann ist das Telefon einfach der direktere Kanal.

 

 

Quelle: http://www.computerworld.ch/businesspraxis/kommunikation/artikel/warum-anrufen-total-uncool-ist-und-maechtig-nervt-66844/


Soziale Probleme und Kommunikation bei Autisten mit Asperger-Syndrom

Autisten haben eine andere Wahrnehmung ihrer Umwelt und auch eine andere Art der Kommunikation. Viele von Ihnen müssen mühsam „Small Talk“, Ironie und andere Kommunikationsarten erlernen. Den ganzen Artikel und mehr zum Thema Asperger-Autismus/Asperger-Syndrom hier: http://asperger-autismus.ch/

slide-1Die Symptome und die individuellen Ausprägungen des Autismus sind vielfältig. Auffälligkeiten im Sozialverhalten sind zentrales Merkmal der Störungen des autistischen Spektrums.

Menschen mit Autismus sind häufig nicht so sehr an engen Sozialbeziehungen interessiert oder haben Schwierigkeiten, solche zu gestalten.

Vieles auf einen Blick in dieser Grafik hier:

 

 

Allen autistischen Behinderungen sind Beeinträchtigungen des Sozialverhaltens gemeinsam: Schwierigkeiten, mit Menschen zu sprechen, Gesagtes korrekt zu interpretieren, Mimik/Körpersprache einzusetzen und zu verstehen. Viele haben Schwierigkeiten, andere Menschen zu erkennen. Diese Gesichtsblindheit (Prosopagnosie) kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Autistische Menschen zeigen grundlegende Unterschiede gegenüber NTs (nicht-autistischen Menschen) in der Verarbeitung von Sinneseindrücken und in der Art ihrer Wahrnehmungsleistungen.

Beispiele dafür sind: Wortwörtlichkeit, Nicht-Beachten oder Nicht-Verstehen von Tonfall, Mimik, Gestik und Körperhaltung, Bevorzugung konkreter Fakten, gleichförmiger Gebrauch von Satzstrukturen, fehlende Strategien zur Kontaktaufnahme und zum Beginn einer Interaktion, Schwierigkeit, Zusammenhänge herzustellen und somit Bedeutungen aufzubauen.

 

Körperkontakt

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Berührungen können für autistische Menschen extrem unangehm sein. Autisten haben ein individuell unterschiedlich ausgeprägtes Bedürfnis nach Körperkontakt. Einerseits nehmen manche mit fremden Menschen direkten und teils sozial unangemessenen Kontakt auf, andererseits kann auch jede Berührung für sie aufgrund der Überempfindlichkeit ihres Tastsinns unangenehm sein und sogar Schmerzen auslösen (wie ein „Blitzschlag“). Die allermeisten Autisten haben in Menschenmengen extreme Probleme mit Körperkontakt von fremden Menschen.

 

 

Soziale Interaktion bei Asperger Autisten

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Von aussen betrachtet scheinen Personen mit Asperger-Syndrom oft nicht an ihren Mitmenschen interessiert zu sein. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Belegen dafür, dass sie ein grosses Interesse an sozialer Interaktion haben, jedoch nicht wissen, wie dies zu bewerkstelligen ist. Schwierigkeiten, die Körpersprache und Mimik anderer zu erkennen, spielen dabei eine Rolle und werden als „mangelnde Empathiefähigkeit“ interpretiert.

Menschen mit Autismus haben Schwierigkeiten beim Initiieren und Aufrechterhalten von sozialen Interaktionen. Ein passives Verhalten weist nicht zwangsläufig auf mangelndes Interesse an anderen hin, sondern auch auf die Unfähigkeit, dieses Interesse in angemessene und Erfolg versprechende Handlungen einmünden zu lassen. Sie sind oft auf die Unterstützung durch andere angewiesen. Dies erklärt auch, warum Menschen mit Autismus oft eher den Kontakt zu Betreuungspersonen suchen, die aufgrund ihrer Rolle eher bereit sind, diese Unterstützung zu bieten als Gleichaltrige.

Auch fühlen sich Asperger nicht wohl in grossen Menschenmengen oder Gruppen (Familienfeste), da sie mit der Reizfilterung Probleme haben. Dies überlastet sie sehr schnell und daher meiden sie eher Menschengruppierungen. Oftmals wird dies von Aussenstehenden als „unsozial“ empfunden, da sie die Hintergründe für ein „Fernbleiben“ nicht kennen.

 

Detailwahrnehmung

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Autistische Menschen reagieren häufig schnell erregt bei Veränderungen in der Umwelt und in Routinen, selbst dann wenn es sich in den Augen anderer um geringfügige Veränderungen handelt. Sie scheinen Details deutlicher wahrzunehmen. Ihre Wahrnehmung kann mit der Funktion eines Punktscheinwerfers verglichen werden, der einen kleinen Bereich intensiv ausleuchtet, das Ganze aber nicht überblicken kann. Sie orientieren sich stärker an Details und erkennen häufig nicht den Gesamtzusammenhang. Fehlen dann genau diese für sie sinnstiftenden kleinen Details, so kann dies dazu führen, dass für die Person mit Autismus die gesamte Situation bzw. Handlung ihre bekannte Bedeutung und Sinnhaftigkeit verliert. Die Folge davon ist Stress, der sich in Angst- und Panikreaktionen zeigt.

Auf diesem Hintergrund erscheinen das oft beobachtete Beharren auf Gleichförmigkeit und ritualisierte oder sogar zwanghafte Verhaltensweisen als angemessene Versuche, die Bedeutung der Situation zu erhalten und die Orientierung in der Umwelt wiederzufinden.

 

Kommunikation bei Asperger-Autisten

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In der Kommunikation mit anderen Menschen haben autistische Menschen Schwierigkeiten, Gesagtes über die genaue Wortbedeutung hinaus zu verstehen, zwischen den Zeilen zu lesen. Sagt man also: „Du stehst auf dem Schlauch“, wird ein Autist dies wörtlich verstehen und zu seinen Füssen hinunter schauen. Auch Sprüche wie: „Ich reiss mir ein Bein aus“, können Autisten total verstören, da sie das wortwörtlich verstehen.

Vor diesem Hintergrund ist verstehende Kommunikation mit einem Autisten schwer. Emotionen werden oft falsch gedeutet oder gar nicht erst verstanden. Diese möglichen Probleme müssen bei der Kontaktaufnahme berücksichtigt werden und verlangen ein grosses Einfühlungs- und Vorstellungsvermögen.

„Bei vielen Aspergern fällt eine „altkluge“ Sprechweise auf. Als Kind wirken sie daher schon oft wie kleine Erwachsene.“

„Viele Asperger sind auf bestimmt Themen fixiert und reden unaufhörlich darüber.“

Viele Asperger Autisten lernen mit den Jahren die Kunst der Kommunikation (Small Talk, Sprichwörter) auswendig und schaffen es so, weniger aufzufallen. Vorallem Frauen mit Asperger Syndrom lernen schneller, ihre Symptome zu überspielen. Einige Frauen mit AS entwickeln im Laufe der Zeit immense Anpassungs- und Tarnstrategien, hinter denen sie sich verstecken, um nicht aufzufallen. Sie spielen eine Rolle in einer ausgeprägten Perfektion, um im Alltag zu funktionieren.

 

Blickkontakt

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Für die Kontaktaufnahme und -aufrechterhaltung spielt normalerweise der Augenkontakt eine wesentliche Rolle. Autistische Menschen weisen oft Auffälligkeiten im Blickkontakt auf. Sie meiden ihn entweder ganz, starren eher als dass sie den anderen ansehen oder scheinen durch ihn hindurch zu schauen. Es fällt ihnen schwer den emotionalen Gehalt eines Gesichtsausdrucks zu interpretieren und entsprechend haben sie Probleme, sich in ihrem Verhalten darauf einzustellen.

 

 

 

Quelle http://asperger-autismus.ch:

http://asperger-autismus.ch/asperger_symptome/soziale-probleme/

 

 


Meeting oder Sitzung? Low Performer oder Versager? Was hat es eigentlich für Auswirkungen, wenn auf deutschen Bürofluren nur noch das Englische dominiert?

„Der sprachliche Provinzialismus gefährdet das Denken“

Meeting oder Sitzung? Low Performer oder Versager? Was hat es eigentlich für Auswirkungen, wenn auf deutschen Bürofluren nur noch das Englische dominiert? Ein Interview mit den Sprachwissenschaftler Jürgen Trabant.

Herr Trabant, was unterscheidet ein Meeting von einer Sitzung?

An der Sitzung nehmen der Herr Professor und die Frau Direktorin teil. Beim Meeting sitzen John, Peter und Wolfgang am Tisch. Hierarchien gibt es trotzdem. Da täuschen sich viele, die nach Amerika gehen. Sie denken, das ist mein Freund John. Dabei ist er natürlich der Boss, und jeder weiß das. Darin liegt eine Gefahr.

 

Ist der Low Performer etwas anderes als der Versager?

Er ist jedenfalls etwas anderes als der Pechvogel, der sagt: Mir war auf dieser Welt das Glück nicht hold, ich wandre in die Berge – wie es in Gustav Mahlers Lied von der Erde heißt. Das ist die europäische Sicht. Der Amerikaner bezieht die Schuld auf sich selbst.

 

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Verliefe der Change Process anders, wenn er Veränderungsprozess hieße?

Sie wären zumindest weniger genervt und hätten nicht ständig das Gefühl, dass Sie eine Mogelpackung verkauft bekommen: Sie sollen etwas ganz normales Deutsches machen und müssen es sich auf Englisch aufhübschen lassen. Das hat einen Snob Appeal, der viele stört.

 

Es geht gar nicht um das Englische – sondern um die Leute, die sich so ausdrücken?

An den Anglizismen störe ich mich überhaupt nicht. Das nervt manchmal, aber darunter leidet nicht die deutsche Sprache. Die Frage ist eine andere: Müssen wir diesen Snobismus mitmachen?

 

Darf sich ein Finanzkonzern noch Deutsche Bank nennen, wenn der Vorstandschef nur Englisch spricht?

Das müssen die Aktionäre beurteilen, ob sie auf der Hauptversammlung Auskünfte in der Landessprache verlangen. Ich selbst fand es jedenfalls befremdlich.

 

Ist eine Firma, die Englisch als Umgangssprache einführt, noch dieselbe wie vorher?

Natürlich ändern sich damit das ganze Denken und das ganze Verhalten. Solange es um normierte Abläufe geht, ist das nicht gravierend. Aber zumindest die Führungskräfte übernehmen mit der Sprache auch einen ganzen Lebensstil. Sie schicken ihre Kinder auf eine englischsprachige Kita, Schule, Universität. Da muss sich eine Gesellschaft die Frage stellen, ob sie ihre ökonomischen Eliten einfach auswandern lässt. Es ist schon ein Problem, wenn sich eine ganze Gruppe von Menschen in eine andere sprachliche und kulturelle Welt flüchtet – wie die Aristokratie des 18. Jahrhunderts ins Französische.

 

Eben: Im Mittelalter kommunizierten die europäischen Eliten auf Latein, im 18. Jahrhundert auf Französisch, heute halt auf Englisch. Wo ist das Problem?

Damals gab es noch keine Demokratie, und es gab riesige Klassenunterschiede. Mit dem Bürgertum ist das Deutsche dann aufgestiegen. Und die Landessprache begünstigte das Entstehen von Demokratie, so war es in den meisten europäischen Ländern. Für eine Gesellschaft ist es gut, wenn sie sich in einer gemeinsamen Sprache verständigen kann. Was nicht bedeutet, dass die Eliten nicht mehrsprachig sein sollen. In Deutschland waren sie es immer. Und es ist auch gut, wenn viele Menschen mehrsprachig sind.

 

Wie kann eine vielsprachige Demokratie in Europa funktionieren?

Ich habe nichts dagegen, dass die Parlamentarier und die Eurokraten in Brüssel untereinander Englisch sprechen. Hauptsache, die Verwaltung funktioniert. Aber mit den einzelnen Ländern muss das Zentrum in der Landessprache kommunizieren. Wenn ich als lettischer Bürger einen Brief nach Brüssel schreibe, habe ich den Anspruch auf eine lettischsprachige Antwort. Das läuft im Moment nicht so gut, wie es laufen sollte.

 

 

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/englisch-der-sprachliche-provinzialismus-gefaehrdet-das-denken-12933549.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2


Im Zweifel gegen die Polizei – Eine unglaubliche Geschichte die sprachlos macht.

Ein psychisch angeschlagener Mann behauptet, von zwei Polizisten brutal zusammengeschlagen worden zu sein. Obwohl Zeugen die Angeschuldigten entlasten, glaubte das Gericht den wirren Angaben des ­Randständigen, der sich Schmerzensgeld in Millionenhöhe erhofft.

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Wenn sich der Fall tatsächlich so zugetragen haben sollte, wie er in der Anklageschrift von Staatsanwalt Andrej Gnehm umschrieben wird, dann hätten wir es mit einem polizeilichen Gewalt­exzess zu tun, wie wir ihn bislang nur aus amerikanischen Filmen zu kennen glaubten. Am 24. Juni 2011 soll der Beamte ­Roger Bobillier von der Stadtpolizei Schlieren ZH zusammen mit einem Kollegen einen Randständigen an der Ifangstrasse in ein Schrebergartenhäuschen gesperrt haben, um diesen mit Fäusten und Stiefeln zu malträtieren. weiter…

Hier laden Sie den ganzen Original-Artikel der Weltwoche als PDF runter:
www.profisprecherin.ch/weltwoche_polizei_roger_bobilier.pdf

 

 

 


Die Schweizer Mundart unterscheidet sich immer noch deutlich vom Hochdeutschen. Doch mehr und mehr vermischt es sich… mit Fehlern!

-Akkusativ:
Statt «Wer häsch troffe?» wird heute immer öfter gefragt «Wen häsch troffe?» – Schmerz im Ohr lass bitte nach.

-Das Plural-«s»:
Früher sagte man «ein Tram, zwei Tram», heute sagen die Jungen ungeniert «Trams» oder «Taxis». – So falsch, dass es fast weh tut.

-Futur:
Wir bilden die Zukunftsform mit dem Präsens und sogenannten Zeitpartikeln: «Ich gang denn» statt «Ich wirde cho». – Die jüngere Generation hat damit aber kein Problem es falsch auszusprechen. Obwohl es natürlich kreuzfalsch ist. 😉

-Relativ-Sätze:
Sogar Moritz Leuenberger sagte «…die Staate, die nanig i de EU sind…» – Autsch, autsch, autsch!

-Präteritum:
Wir können nicht sagen «Ich war z’Bern», sondern sagen in der Vorgegenwart «Ich bin z’Bern gsi». Unsere alemannischen Nachbarn ennet dem Rhein haben damit aber kein Problem, dies so zu „verschweizern“.

 

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Deutsch ist voll von englischen Ausdrücken, die in den USA/England kein Mensch kennt oder was anderes bedeuten

 

PUBLIC VIEWING

–> Ist in Amerika die Aufbahrung von Leichen im offenen Sarg

 

BASECAP (hier eine Baseballmütze)

–> Ist in den USA eine Zierleiste, die es im Baumarkt gibt

 

HANDY

–> Versteht kein englischsprechener Mensch

 

BEAMER

–> Ist in den USA Slang für BMW

 

OLDTIMER

–> Ist kein englisches Wort

 

SHOWMASTER

–> Gibts nicht auf Englisch. Es wurde von Rudi Carrell erfunden

 

BODY BAG (hier als Rucksack angepriesen)

–> Ist eigentlich ein Leichensack

 

handy mobile anglizismen


Gefährdung und Verfall der deutschen Sprache wegen WhatsApp und Co.

Die moderne Technik und neuartige Kommunikationswege gefährden die deutsche Sprache und sollten vor Kindern ferngehalten werden. Dieser Meinung ist der Vorsitzende des deutschen Rechtschreibrats.

 

whatsup gefährlich für die sprache

 

Nach Meinung des Vorsitzenden des deutschen Rechtschreibrats, Hans Zehetmair, gefährden moderne Kommunikationskanäle wie SMS, Twitter oder WhatsApp die deutsche Sprache. Da immer mehr verkürzt und vereinfacht werde, verkomme das Deutsche zu einer «Recycling-Sprache», so Zehetmair gemäss heise.de gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Zudem wettert er gegen die allgegenwärtigen Anglizismen: «Es hat nichts mit einem höheren Bildungsgrad zu tun, wenn man Wörter auf Englisch sagt, die man ebenso auch auf Deutsch formulieren könnte.»

Insbesondere die junge Generation sei von diesem Sprachzerfall betroffen. Zehetmair fordert daher, dass man Kinder vor Anwendungen wie WhatsApp und Twitter, aber beispielsweise auch vor Tablets schützen soll. Seiner Meinung nach sollten Jugendliche erst mit 14 Jahren Zugang zu diesen Dingen erhalten, wenn sie bereits über gefestigte Deutschkenntnisse verfügen.

«Ich will die moderne Technik nicht verurteilen, aber die Jugend darf sich von der schwindelerregenden Entwicklung nicht vereinnahmen lassen», so der Vorsitzende des Rechtschreibrats. Er findet es auch bedenklich, wenn die Leute nur noch in der Ecke sitzen und auf ihrem Handy rumtippen, statt miteinander zu sprechen.

Zehetmair fordert die Eltern zudem dazu auchauf, ihren Kindern das Lesen von Büchern schmackhaft zu machen. Dazu müssten sie mit gutem Beispiel vorangehen, indem sie sebst mehr lesen.


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