-Akkusativ:
Statt «Wer häsch troffe?» wird heute immer öfter gefragt «Wen häsch troffe?» – Schmerz im Ohr lass bitte nach.

-Das Plural-«s»:
Früher sagte man «ein Tram, zwei Tram», heute sagen die Jungen ungeniert «Trams» oder «Taxis». – So falsch, dass es fast weh tut.

-Futur:
Wir bilden die Zukunftsform mit dem Präsens und sogenannten Zeitpartikeln: «Ich gang denn» statt «Ich wirde cho». – Die jüngere Generation hat damit aber kein Problem es falsch auszusprechen. Obwohl es natürlich kreuzfalsch ist. 😉

-Relativ-Sätze:
Sogar Moritz Leuenberger sagte «…die Staate, die nanig i de EU sind…» – Autsch, autsch, autsch!

-Präteritum:
Wir können nicht sagen «Ich war z’Bern», sondern sagen in der Vorgegenwart «Ich bin z’Bern gsi». Unsere alemannischen Nachbarn ennet dem Rhein haben damit aber kein Problem, dies so zu „verschweizern“.

 

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