Update des Artikels: 11. Mai 2011

Offizielle Stellungnahme von astramedia zum Kassensturz Bericht vom November 2010.

Qualitätsoffensive: „astramedia erklärt Kundenzufriedenheit zur Chefsache“ – Im November 2010 erschien ein Bericht über astramedia im Kassensturz, in welchem hauptsächlich der hohe Preis der Leistungen und die missverständlichen Versprechungen seitens astramedia bemängelt wurden. Aus diesem Grund führte astramedia in Zusammenarbeit mit ISOPUBLIC eine repräsentative Studie durch, mit welcher  die Kundenzufriedenheit ermittelt wurde.

 

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Kassensturzbericht zu Cityguide/Astra Media

 

Dienstag, 23. November 2010, 19:02 Uhr, Aktualisiert 24.11.2010, 13:30 Uhr

Werbung im Internet ist im Trend. Viele Kleinunternehmer möchten ihre Firma übers Netz bekannt machen. Doch aufgepasst: Windige Werbefirmen ziehen mit grossspurigen Versprechen ihre Kunden über den Tisch.

 

Link zum Originalartikel inklusive TV-Sendung vom Kassensturz

 

Gratisfilm als Kostenfalle

Vor zwei Jahren eröffnete Bernhard Baldinger ein Optikergeschäft im Zürcher Kreis 4. Der Beginn war hart, die Konkurrenz gross. Deshalb war der Optiker dankbar, als ihm jemand Hilfe anbot: Ein Vertreter der Firma Cityguide wollte seinen Brillenladen mit einem Film im Internet bekannt machen. «Er sagte, er wolle damit kleinen Firmen helfen», sagt Baldinger. Heute droht ihm wegen des Films der Ruin. Der ursprüngliche «Gratisfilm» entpuppte sich als Kostenfalle. Der Cityguide-Vertreter hatte ihn bei den Preisverhandlungen übertölpelt. «Ich dachte, der Film koste 2250 Franken, so hatten wir es mündlich vereinbart», sagt Baldinger. Er hat sich auf die mündliche Abmachung mit dem Verkäufer verlassen. In Tat und Wahrheit unterschrieb er einen 3-Jahres-Vertrag. Jetzt betreibt ihn die Firma Astramedia – so heisst Cityguide heute – auf einen Betrag von 15’600 Franken.

 

 

 

Tipps für Kunden

Folgendes können KMU beachten, bevor sie einen Internet-Werbeauftrag erteilen. Tipps von Online-Marketing-Experten Marcel Bernet, bernetblog.ch:

– Erteilen Sie nur einen einfachen, abgeschlossenen Auftrag und schauen Sie genau auf die Rücktrittsmöglichkeiten, bevor Sie einen Vertrag unterschreiben.

– Seriöse Anbieter lassen Ihnen Zeit für den Entscheid. Lassen Sie sich nicht durch einen Rabatt zur schnellen Unterschrift drängen.

– Sind die Leistungen genau definiert? Oder heisst es pauschal „wir sorgen für Einträge auf Suchmaschinen, Portale und Webseiten“? Verlangen Sie eine kontrollierbare Auflistung der Massnahmen.

– Prüfen Sie Konkurrenzangebote. Vergleichen Sie die Preise, zum Beispiel mit einer Google-Suche „Video auf youtube hochladen“, oder „Video für Unternehmen produzieren“.

– Fragen Sie, mit welchen Stundenansätzen gerechnet wird, und wie viele Arbeitsstunden hinter einer Leistung stehen.

– Im Prinzip kann jeder selber ein Video auf youtube und andere Portale hochladen. Das ist kostenlos, braucht einfach Zeit. Seriöse Anbieter verrechnen dafür etwa einen Arbeitstag, also zwischen 500 und 800 Franken.